Durch den Zusammenschluss des Landessportbundes Württemberg-Nord und des Landessportbundes Württemberg-Hohenzollern wurde der Württembergische Landessportbund e.V. am 25. November 1951 in Stuttgart gegründet.Der damalige Präsident des Deutschen Sportbundes, Willi Daume, reiste eigens nach Stuttgart-Bad Cannstatt an, um der Fusion der beiden Sportbünde zum Württembergischen Landessportbund e.V. gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten von Nord-Württemberg, Reinhold Maier, und dem Staatspräsidenten von Süd-Württemberg, Gebhard Müller, beizuwohnen. Der Reutlinger Herbert Ammer wurde bei der Gründung des Württembergischen Landessportbundes im Kursaal in Bad Cannstatt mit großer Mehrheit zum ersten Präsidenten des WLSB gewählt.
Am 3. November 1973 erklärten die drei Sportbünde von Württemberg, Baden-Nord und Baden-Süd sowie 75 Sportfachverbände ihren Beitritt zum neu gegründeten Landessportverband Baden-Württemberg (LSV). Die Mitgliedschaft im LSV ist sozusagen ein sportpolitischer Schachzug: Hier die drei Sportbünde in Württemberg, Nord- und Südbaden als eigenständige Verbände anerkennen, dort die baden-württembergische Einheit des Sports gegenüber dem Land und dem Deutschen Sportbund signalisieren. Als erster Präsident des LSV wurde Hans Gmelin, Bundesvorsitzender des WLSB und Tübinger Oberbürgermeister, gewählt.
Das Bild zeigt v.l. Alfred Finkbeiner, Hans Gmelin und Dr. Hans Schaible


