Die gesundheitliche Chancengleichheit in Deutschland zu verbessern bedarf des Engagements vieler Akteure. Mit rund 90.000 Sportvereinen bundesweit sowie Verbandsstrukturen auf allen föderalen Ebenen, bietet der organisierte Sport für dieses gesamtgesellschaftliche Vorhaben viel Potenzial.Neben der gesundheitlichen Ungleichheit und der fehlenden sozialen Integration von ressourcenschwachen Bevölkerungsgruppen ist die kulturelle Vielfalt ein wichtiges Thema.
Sportvereine binden inzwischen mehr Menschen mit Migrationshintergrund als jede andere vergleichbare Organisation in Deutschland. Doch Sport treiben alleine leitet noch keine Veränderungs- und Verständnisprozesse ein. Die Integrationsprozesse müssen aktiv und reflektierend gestaltet werden.
Eine Darstellung dieser Integrationspotenziale sollte deshalb strikt realitätsorientiert geschehen und nicht maßlos überschätzt werden, denn Sportvereine sind zum einen Freiwilligenorganisationen, in denen sich Mitglieder primär zusammengeschlossen haben, um gemeinsam Sport zu treiben und zum anderen wird die (Integrations-)Arbeit üblicherweise durch sozial engagierte Ehrenamtliche, in deren Freizeit, erbracht.
Gemeinsam mit dem Sport in Baden-Württemberg beteiligen sich der WLSB und seine Vereine aktiv an den Programm en "junik im Sport" und "Integration durch Sport".


