Der 27. Landessportbundtag des WLSB wartet mit einem Novum auf. Erstmals wird es für die Delegierten der Sportkreise und Verbände neben dem parlamentarischen Teil mit Grußworten, Reden, Wahlen und Haushaltsbeschluss einen inhaltlichen Teil geben. Dieser steht unter dem Motto „Kooperationsfähigkeitvon Sportvereinen“ und widmet sich in vier Foren ausgewählten Kooperationsmodellen aus der Vereinspraxis.
Denn Kooperationsfähigkeit bedeutet Zukunftsfähigkeit. In einer sich stetig wandelnden Zeit mit all ihren Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen sich auch Sportvereine auf veränderte Voraussetzungen und Rahmenbedingungen einstellen. Die Verschiebungen in der Bevölkerungsstruktur – „älter, weniger und bunter“ – sind ein wesentlicher Faktor.
Die möglichen Kooperationspartner unserer Vereine sind so vielfältig wie der Sport selbst. Zunächst sind natürlich die Vereine selbst potenzielle Partner. Aber es bieten sich nicht nur im Rahmen von Spiel- und Wettkampfgemeinschaften Chancen zur Zusammenarbeit.
Die Schulen sind schon immer wichtige Partner unserer Vereine gewesen. Im Zuge des achtjährigen Gymnasiums G 8 und des fortschreitenden Ausbaus der Ganztagesschulbetreuung wird die Bedeutung der Zusammenarbeit von Vereinen und Schulen, genauso aber mit Kindergärten, immens an Bedeutung gewinnen.
Ohne Sponsoren, Mäzene und Gönner aus der Wirtschaft könnten Sportvereine nicht existieren. Aber darüber hinaus gibt es auch Partnerschaften mit Unternehmen, die mehr sind als die klassischen Geschäfte nach dem Prinzip „Geld für Werbeleistung“.
Die Kommunen sind alleine schon mit den Sportstätten die wichtigsten Mitspieler unserer Vereine.
Aber auch mit anderen Akteuren der sogenannten öffentlichen Hand ist ein Doppelpass möglich, z. B. mit Bildungsträgern oder sozialen Einrichtungen.


