Zu den Diskussionen um Missbrauchsfälle im Sportverein

Ein Kommentar des WSJ-Vorsitzenden Uwe Gerstenmaier
 
Wer geglaubt hatte, das Thema sexueller Missbrauch von Kindern sei ausschließlich ein Thema der katholischen Kirche und der Schulen, hat zum einen die Augen verschlossen. Zum anderen wurde er mittlerweile eines Besseren belehrt. Leider. Auch der organisierte Sport wurde nun von der schlimmen Realität eingeholt und mit dieser Form von Gewalt konfrontiert.
 
Die Württembergische Sportjugend versucht seit mehr als fünf Jahren mit der Kampagne VORBILD SEIN! und dem WerteManagement Sport in den Sportvereinen Verhaltensstandards zu etablieren, die – präventiv – vor Auswüchsen und Exzessen aller Art schützen sollen. Doch eine Garantie ist damit leider nicht verbunden. Auch zielt VORBILD SEIN! nicht spezifisch auf die Problematik des sexuellen Missbrauchs, sondern auf das Verhalten und die Vorbildfunktion des Betreuers, Übungs- und Jugendleiters insgesamt.
 
Um das Kindeswohl zu gewährleisten, gehe ich deshalb davon aus, dass die zügige Antwort des Sports auf die jüngsten Vorfälle sein muss, zentrale Arbeitsprogramme mit landesweit abgestimmten, speziellen Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.
 

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Gemäß §16 der Satzung des Württembergischen Landes-

sportbundes e.V. hat sich die WSJ eine eigene Jugendordnung gegeben.

 

Die aktuelle Fassung wurde am 6. März 2010 beim Landes-

sportjugendtag in Heilbronn beschlossen.

 

Diese aktuelle Fassung finden Sie hier >>.


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