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Interkulturelle Woche 2020 findet Ende September statt

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Der Württembergische Landessportbund (WLSB) fordert unverändert vom Land Baden-Württemberg, zügig eine wirkungsvolle Notfall-Unterstützung für Sportvereine aufzusetzen. Innerhalb von zwei Wochen haben über 1300 der 5700 WLSB-Mitgliedsvereine ihre Schäden in Online-Meldesystem des Verbandes eingetragen. „Die Beteiligung ist enorm. Zugleich sind die übermittelten finanziellen Ausfälle wegen der Corona-Pandemie allein für den Zeitraum seit Mitte März Besorgnis erregend“, sagt WLSB-Präsident Andreas Felchle. Aufgrund der hohen Beteiligung der Vereine wird der Verband das Melde-Portal auch über den 3. Mai offenhalten.

Aus Felchles Sicht ist mit den über 1300 Vereinsantworten allein aus Württemberg bereits eine ausreichende Grundlage geschaffen, mit der Land und Sport demnächst über erste konkrete und unbürokratische Hilfsmaßnahmen für Vereine sprechen können. „Wir sind gesprächsbereit und haben dabei alle Vereine im Fokus – die rein ehrenamtlich tätigen genauso wie die Vereine mit umfangreicheren wirtschaftlichen Aktivitäten. Letztere haben sich in den vergangenen Wochen oft bei uns darüber beklagt, dass die von Bund und Land für Unternehmen aufgelegten Liquiditätshilfen für sie nur sehr selten greifen“, erklärt der WLSB-Präsident.

Bereits Mitte März hatte der WLSB einen Notfall-Fonds für den Sport im Land gefordert. „Wir wussten schon damals, dass die Wirtschaftshilfen von Bund und Land für die allermeisten gemeinnützigen Vereine nicht geeignet sind. Ebenso war den Sportbünden klar, dass die reguläre Sportförderung des Solidarpakts III nicht für Notfallhilfen gemacht ist, zumal diese Gelder schon anderweitig eingesetzt werden müssen“, stellt Andreas Felchle klar. Da Lockerungen für den Sport und für Veranstaltungen derzeit noch nicht mal in Sicht seien, spitze sich die Lage immer weiter zu.

Deshalb müsse das Land nun zügig handeln und seine mehrere Milliarden Euro schweren Rettungstöpfe auch für die Unterstützung der Sportvereine nutzen. Dies sei dringend notwendig, damit die Vereine auch künftig in der Lage seien, etwa Kindern und Jugendlichen attraktiven Sport zu sozial verträglichen Beiträgen zu bieten. „Derzeit vermissen etwa eine Million Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg den Sport in ihren Vereinen, ihre Kumpels und Freunde dort, ihre Trainer und Betreuer. Wir müssen sicherstellen, dass auch nach Corona die gesellschaftlich wichtige Arbeit des Sports in allen Vereinen möglich ist“, warnt WLSB-Präsident Andreas Felchle.

Zum WLSB-Meldesystem: www.wlsb.de/corona-schaden

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