Verschiedene Personen stehen im Kreis und strecken gemeinsam die Hände nach oben.
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Studienergebnisse zu Vielfalt im Ehrenamt veröffentlicht

Der WLSB hat im vergangenen Jahr eine zweiteilige Befragung bei der EAF Berlin in Auftrag gegeben, um das Ehrenamt im Land im Hinblick auf Vielfalt und Teilhabechancen zu beleuchten. Über 2.200 Vereine, Verbände und Sportkreise aus Baden-Württemberg haben sich daran beteiligt.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass aktuell die ehrenamtlichen Gremien und Funktionsträger*innen im Breitensport vielfach bestimmte gesellschaftliche Gruppen nicht repräsentieren. Insbesondere Frauen, Jüngere, Menschen mit Migrationshintergrund, solche mit Behinderung oder chronischer Erkrankung, Personen ohne akademischen Abschluss und queere Personen sind in den Gremien deutlich unterrepräsentiert. Die Gründe dafür sind komplex und können gesellschaftlich, strukturell und individuell bedingt sein.

Darüber hinaus erleben bestimmte Gruppen und Personen mit höherer Wahrscheinlichkeit und Frequenz Ausschlüsse oder Benachteiligung und werden daher diskriminiert. Fast jede dritte befragte Person hat derartiges schon beobachtet. Am häufigsten sind dabei geschlechterbasierte Benachteiligung und Sexismus.

Die Broschüre stellt in kompakter Form die zentralen Ergebnisse der Studie vor und leitet daraus konkrete Empfehlungen für Sportvereine ab. Diese werden ergänzt um Hinweise zu good practice Beispielen und unterstützenden Angeboten des WLSB.

Zur Broschüre

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