Der organisierte Sport und das Kultusministerium haben eine Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen und Ganztagsschulen unterzeichnet. Damit sollen zusätzliche Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote in den Ganztagsschulen geschaffen werden. Gleichzeitig erhalten die Sportvereine eine verbindlichen Rahmen für ihr Engagement in den Ganztagsschulen. In der Rahmenvereinbarung werden unter anderem folgende Punkte angesprochen:

Sport als erster Ansprechpartner

Die Vereinbarung legt fest, dass die örtlichen Sportvereine bei den Themen Sport und Bewegung die ersten Ansprechpartner sein sollen. Die Vereine übernehmen dabei Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote an den Ganztagsschulen und sorgen so für ihren weiteren Ausbau.

Qualifizierung

Um das hohe Niveau des Sport- und Bewegungsangebots an den Schulen zu gewährleisten, legt die Vereinbarung fest, dass Inhaber der 1. Lizenzstufe der staatlich anerkannten Übungsleiterausbildung des WLSB oder einer vergleichbaren Qualifikation als Sportfachkräfte an den Schulen eingesetzt werden sollen. Alternativ ist auch der Einsatz von Sportfachkräften mit langjähriger Praxiserfahrung möglich. Auch hier bietet der WLSB bereits entsprechende Aus- und Fortbildungen an.

Finanzierung der Angebote

Das Eckpunktepapier mit den kommunalen Spitzenverbänden macht es zudem möglich, den Schulen auf Wunsch bis zur Hälfte der zusätzlichen Lehrerwochenstunden für Ganztagsschulen in Geldmitteln zur Verfügung zu stellen. Dadurch können die Schulleiter die Übungsleiter aus den Vereinen auch honorieren. Um den Einsatz zu erleichtern, klärt die Rahmenvereinbarung auch über den Versicherungsschutz von Schülern und Übungsleitern, sowie über die Nutzung von Sportanlagen auf.

 

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