Die von den drei Sportbünden geschaffene Zusatzversicherung schafft Sicherheit für Flüchtlinge, die in Vereinen Sport treiben wollen. WLSB-Präsident Klaus Tappeser: „Vereine leisten wichtige Arbeit, um mit Sport die Integration voranzubringen." Der Württembergische Landessportbund, der Badische Sportbund Freiburg und der Badische Sportbund Nord haben in Zusammenarbeit mit dem Landessportverband Baden-Württemberg, der ARAG-Sportversicherung und der Firma Himmelseher den Versicherungsschutz für Asylbewerber und Flüchtlinge in den Mitgliedsvereinen in Baden-Württemberg durch einen Zusatzvertrag gewährleistet. Die Versicherung ist gültig für alle etwa 11 400 Mitgliedsvereine in den Sportbünden.

„Gerade der Sport bietet für Asylbewerber und Flüchtlinge durch seine niedrigen Eingangsschwellen ideale Voraussetzungen, um eine rasche Integration in unsere Gesellschaft zu realisieren", sagt Klaus Tappeser, der Präsident des Württembergischen Landessportbundes. „Insofern bietet dieses erweiterte Versicherungsangebot unseren Vereinen die Möglichkeit entsprechende Angebote zu schaffen."
Mehr und mehr Vereine bieten diese Chance auf Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen. Am vergangenen Samstag (13. Dezember) wurde der TB Neckarhausen für ein solches Projekt ausgezeichnet. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) spendierte Trikots.

Durch den Zusatzvertrag besteht Unfall- und Haftpflichtschutz für Asylbewerber und Flüchtlinge, die an Sportangeboten in den Mitgliedsvereinen teilnehmen. Der Versicherungsschutz beginnt mit dem Betreten der Sportstätte zum Zweck der aktiven Teilnahme und endet mit deren Verlassen, spätestens mit Beendigung des Sportangebots. Nicht versichert sind die Asylbewerber und Flüchtlinge als Zuschauer/Besucher von Veranstaltungen.
Damit durch dieses Engagement nicht auch noch zusätzliche finanzielle Belastungen auf die Vereine zukommen, übernehmen die drei Sportbünde die kompletten Kosten für diese Versicherung. Auch die Abwicklung läuft völlig unbürokratisch: Die teilnehmenden Personen müssen den Sportbünden nicht gemeldet werden. Die Schadenfälle werden ebenfalls an die zuständigen Versicherungsbüros bei den Sportbünden über den veranstaltenden Verein gemeldet. Dort erhalten die Vereine auch weitere Auskünfte.

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