Das Land Baden-Württemberg hat zum 1. Januar 2016 ein neues Bürgschaftsprogramm aufgelegt. Dieses können Vereine für die Finanzierung energetischer Sanierungsmaßnahmen in Anspruch nehmen. Die Finanzierung wird über die L-Bank abgewickelt. Entsprechende Anträge müssen gemeinsam von den Vereinen mit deren Hausbank gestellt werden. Ziel des Bürgschaftsprogramms ist es, dass gemeinnützige Vereine leichter an Kreditmittel kommen. Die Bürgschaft ist mit Förderprogrammen der EU, des Bundes, des Landes und der Kommunen kombinierbar.

Steigende Energiekosten belasten Sportvereine mit eigenen Immobilien immer mehr. Darauf basiert die Idee, dass über die Energieeinsparung die Sanierung finanziert werden kann. "Moderne, bedarfsgerechte und nachhaltige Sportstätten sind wichtig für die Sportentwicklung in unserem Bundesland und unsere gemeinnützigen Sportvereine gestalten diese Entwicklung als tragende Säule mit", schrieb WLSB-Präsident Klaus Tappeser an Finanzminister Nils Schmid.

Die Kredite müssen zur energetischen Sanierung wie Erneuerung oder Sanierung der Heizung, energetischen Dämmung oder Erneuerung von Fenstern und Türen, Einbau regenerativer Energiesysteme oder Einsatz eines Blockheizkraftwerks verwendet werden. Die L-Bank entlastet das finanzierende Kreditinstitut durch eine Ausfallbürgschaft von 50 Prozent des Kreditbetrages, maximal über 300 000 Euro. An Gebühren fallen eine einmalige Bearbeitungsgebühr (1 %) sowie eine laufende Bürgschaftsprovision (0,5 bis 1 %, je nach Bonität) an. Zusätzlich zum Antrag an die L-Bank (L-Bank Formular 9094) müssen die Kreditnehmer noch eine De-minimis-Erklärung (Formular 1332) einreichen.  

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