Auch wenn die Zahl der Geflüchteten sinkt müssen, diejenigen, die angekommen sind, in die Gesellschaft integriert werden. Dabei spielen die Sportvereine eine wichtige Rolle. „Nirgends ist das Kennenlernen so einfach wie beim Sport", sagt Klaus Tappeser, Präsident des Württembergischen Landessportbundes (WLSB), „man spielt oder trainiert zusammen und redet auch nach dem Training noch miteinander." Viele Vereine bemühen sich vor Ort mit viel Engagement um die Integration der neuen Mitbürger.

Mit vielfältigen Angeboten unterstützt dabei der WLSB seine Vereine, Sportkreise und Verbände bei dieser Aufgabe. „Auf unsere Vereine kommen ganz neue Herausforderungen und Fragen zu", erklärt Tappeser. Zum 1. Januar 2016 wurde deshalb eine zentrale Anlaufstelle beim WLSB geschaffen. Der Ansprechpartner ist David Scholz. Er kann die Fragen zu Recht, Steuer, Versicherung und Gemeinnützigkeit im Zusammenhang mit der Integrationsarbeit beantworten.

Seit dem vergangenen Herbst ist der WLSB zudem „auf Tour", um gemeinsam mit den Sport- und Landkreisen die Sportvereine zu informieren. Diese bislang elf Veranstaltungen, allesamt sehr gut besucht, erfolgten immer in Vernetzung mit den Ehrenamtskoordinatoren in der Flüchtlingsarbeit, den Kommunen und den Akteuren der Flüchtlingshilfe.

Für die Integrationsarbeit von Vereinen und Verbänden werden Fördermittel in Höhe von insgesamt 280 000 Euro vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und vom Sozialministerium des Landes erwartet. Zusätzlich unterstützt die WLSB-Sportstiftung bereits Leuchtturmprojekte mit 15 000 Euro.

Damit die Trainer und Übungsleiter auf die neuen Herausforderungen vorbereitet sind, bietet der WLSB mehrere Lehrgänge zur Qualifizierung an. Ebenso hält die WLSB-Internetseite viele Informationen für die Praxis bereit.

Weitere Informationen: www.wlsb.de/fluechtlinge

 

wlsb-branchenbuch-schmal
wlsb-infothek-schmal
mein-wlsb
„Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen.“
Bitte bestätigen Sie, dass Sie mit der Verwendung einverstanden sind.
Weitere Informationen Ok