Das Bundesfinanzministerium hat die Frist für die Verzichterklärung bei Aufwandsspenden für regelmäßige Tätigkeiten verlängert. Bisher musste zum Beispiel für eine Trainertätigkeit alle drei Moante der Verzicht erklärt werden. Nun muss der Verzicht nur noch innerhalb eines Jahres erfolgen. Als regelmäßig wird eine Tätigkeit definiert, die gewöhnlich monatlich ausgeführt wird. Für einmalige Tätigkeiten gilt weiterhin die Frist von drei Monaten.

 

Hintergrund: Aufwandsspenden kurz erklärt

Der Grundgedanke einer Aufwandsspende ist: Jemand wendet Ressourcen (z. B. Zeit, Geld) für den Verein auf und hat dadurch einen Zahlungsanspruch. Würde er die Zahlung erhalten und danach zurückspenden, läge eine Geldspende vor. Die Aufwandspende kürzt diesen Vorgang ab – schon der Auszahlungsverzicht wird als Spende behandelt. Die Aufwandspende ist daher eine Sonderform der Geldspende. Bei dem Verzicht auf den Ersatz der Aufwendungen handelt es sich also nicht um eine Spende des Aufwands, sondern um eine Geldspende, bei der entbehrlich ist, dass Geld zwischen dem Zuwendungsempfänger (steuerbegünstigte Einrichtung) und dem Spender tatsächlich hin- und herfließt.

Bei dem "Aufwand" kann es sich um Vergütungen (z. B. für erbrachte Arbeitsleistung, für Überlassung von Räumen oder Darlehen) oder echten Aufwendungsersatz (z. B. für den Verein verauslagte Aufwendungen in Form von Fahrt-, Telefon- und Portokosten) handeln.

Quelle: www.vereinsknowhow.de

 

Weitere Infos in der Infothek

Weitere Informationen rund um Aufwandsspenden sowie das Schreiben des Bundesfinanzministeriums finden Sie in der WLSB-Infothek unter "Spenden".

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