WLSB-Präsident Klaus Tappeser hat sich in Berlin mit Eberhard Gienger und Ingo Wellenreuther zu einem Gedankenaustausch getroffen. Die beiden Bundestags-Abgeordneten aus Baden-Württemberg gehören dem Sportausschuss an. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Reform des Leistungssport-Systems. Vor allem auf Baden-Württemberg könnten dabei größere Veränderungen zukommen, weil die Zahl der Olympia-Stützpunkte (OSP) von 19 auf 13 reduziert werden soll.

Deshalb wurde Tappeser von OSP-Leiter Thomas Grimminger begleitet. "Wir sind grundsätzlich bereit zu Veränderungen", stellte Tappeser klar, der in seiner Funktion als Vorsitzender des OSP-Trägervereins sprach, "aber im Mittelpunkt aller Veränderungen muss immer der Athlet stehen." Deshalb bringe es keine Vorteile, aus den vier OSP im Flächenland Baden-Württemberg nur noch einen zu machen.

Ausgangspunkt der Strukturreform war die Forderung von Bundesinnenminister Thomas de Maiziérè nach mehr Medaillen bei Olympischen Spielen. Statt Ergebnisse aus der Vergangenheit heranzuziehen sollen künftig die Sportarten vorausblickend in drei Cluster eingeteilt und entsprechend gefördert werden. Neuronales Netz heißt das Zauberwort. Vertreter des Innenministerium (BMI), des Bundes-Instituts für Sportwissenschaft und der DOSB-Führungsakademie sowie hochrangige Wissenschaftler sollen diese Einteilung, nach der sich auch die Förderung richtet, ständig überarbeiten und ergänzen. Nach dem momentanen Plan soll das Ergebnis Ende Oktober vorgestellt werden.

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