Die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, hat auch für den Württembergischen Landessportbund (WLSB) oberste Priorität. Um zur Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Herausforderung beizutragen und möglichst viele Menschen in unserem Wirkungskreis vor einer Ansteckung zu schützen, haben wir folgende Maßnahmen beschlossen:

1. Alle WLSB-Veranstaltungen bis zum 31. März 2020 werden abgesagt. Damit vermeiden wir größere Menschenansammlungen, bei denen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht.

2. Da die Aus- und Fortbildung eine zentrale Aufgabe im Sport darstellt, haben wir mit Blick auf den Betrieb in unseren beiden Landessportschulen Albstadt und Ruit Kontakt mit den örtlichen Gesundheitsbehörden aufgenommen. Dabei geht es insbesondere um die Einschätzung, inwieweit durch die besonderen Gegebenheiten in den Landessportschulen (z. B. gemeinsame Verpflegung in der Mensa) ein erhöhtes Ansteckungsrisiko gegeben ist. Sobald hier Erkenntnisse und Entscheidungen vorliegen, informieren wir umgehend über die Auswirkungen auf die Aus- und Fortbildungen des WLSB wie auch der Sportfachverbände an den beiden genannten Landessportschulen.

3. Alle WLSB-Aus- und Fortbildungen, die nicht in den Landessportschulen Albstadt oder Ruit stattfinden und an denen nur kleine Gruppen teilnehmen, finden bis auf Weiteres wie geplant statt.

4. Alle Sitzungen von WLSB-Gremien bis zum 31. März 2020, die nicht zwingend zur Aufrechterhaltung der Verbandsarbeit erforderlich sind, werden abgesagt. Bei erforderlichen Sitzungen sollten Telefonkonferenzen und Umlaufbeschlüsse in Erwägung gezogen werden.

Der Schutz der Gesundheit hat für den WLSB oberste Priorität. Daher haben wir angesichts der teils unterschiedlichen Regelungen und Empfehlungen der regionalen Gesundheitsbehörden nun ein einheitliches Vorgehen im WLSB vereinbart. Sicherlich haben Sie für die damit verbundenen Einschränkungen Verständnis.

Vorsorglich möchten wir darauf hinweisen, dass es kurzfristig zu Änderungen oder weiteren Maßnahmen kommen kann. Denn auch wir können die künftige Entwicklung und die daraus hervorgehenden Empfehlungen oder Vorgaben der Gesundheitsbehörden nicht abschätzen.

 

Ein Überblick zu Ansprechpartnern und empfohlenen Maßnahmen:

Wichtigste Maßnahme: Händewaschen
Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionen (gilt gleichermaßen für Grippeviren und andere Erreger) ist auch im Sportverein das Beachten von Hygienetipps, wie z. B. regelmäßiges, intensives Händewaschen. Auf der Website www.infektionsschutz.de stehen Infografiken, Piktogramme mit Hygienetipps und Infomaterialien zum Download bereit. Sportvereinen wird empfohlen, diese für Aushänge in Sportanlagen und Vereinsräumen zu verwenden und ihre Mitglieder explizit auf das Thema Husten-/Nies-Etikette, Händehygiene und Nicht-Teilnahme am Training/Wettkampf bei Krankheit hinzuweisen.

Ansprechpartner und Informationen
Gesundheitsämter: Sportvereinen, die Fragen zur Problematik rund um den Virus haben, wird empfohlen sich an ihr zuständiges Gesundheitsamt des Landkreises zu wenden. Dieses kann über folgenden Link des Robert-Koch-Instituts gefunden werden: https://tools.rki.de/PLZTool/

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): In einer Video-Reihe gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus.

Robert Koch-Institut (RKI): Fallzahlen sowie die weltweit größten Risikogebiete und tagesaktuelle Informationen und Empfehlungen können beim Robert-Koch-Institut eingesehen werden.

Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB): Zur FAQ-Seite des DOSB gelangen Sie hier.

Informationen speziell für Baden-Württemberg
Weitere tagesaktuelle Informationen für Baden-Württemberg finden Sie auf den Webseiten des Sozialministeriums Baden-Württemberg und des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

Maßnahmen im Verdachtsfall
Welche Maßnahmen in einem Verdachtsfall zu ergreifen sind, weil entsprechende Symptome (u.a. Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber) auftreten und/oder Kontakt mit infizierten Personen bestanden hat, sind in einem zweiseitigen Dokument des Robert-Koch-Instituts zusammengefasst: Zum Dokument

Für den Umgang mit rückkehrenden Sportlern aus Risikogebieten hat der DOSB folgende Empfehlungen herausgegeben: Umgang mit rückkehrenden Sportlern

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