Am 12. Januar ist die neue Corona-Verordnung in Kraft getreten. Die Corona-Verordnung Sport wurde mit Wirkung zum 13. Januar 2022 entsprechend angepasst.

Aufgrund der stark ansteigenden Omikron-Welle und dem damit zu erwartenden erneuten Anstieg der Hospitalisierungen gelten die Regelungen der Alarmstufe II vorerst unabhängig von den Schwellenwerten bis zum 01. Februar 2022 weiter.

Für den Sport gelten seit dem 13. Januar folgende Regelungen:

 

Allgemeine Regelungen

  • Für die Sportausübung auf Sportanlagen im Freien gilt in der Alarmstufe II 2G. Für die Sportausübung in geschlossenen Räumen gilt in der Alarmstufe II 2G+.
  • Folgende Personen sind von der Testpflicht bei der 2G+-Regelung ausgenommen:
    • Personen mit einer Boosterimpfung
    • Geimpfte mit abgeschlossener Grundimmunisierung, wenn seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung nicht mehr als drei Monate vergangen sind
    • Genesene, deren Infektion nachweislich maximal drei Monate zurückliegt (Nachweis der Infektion muss durch eine Labordiagnostik mittel Nukleinsäurennachweis/PCR-Test erfolgen)
  • Veranstaltungen dürfen in der Alarmstufe II mit höchstens 50 % der zugelassenen Kapazität und mit maximal 500 Besucher*innen durchgeführt werden.
  • In Stadt- und Landkreisen mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 500 an zwei aufeinanderfolgenden Tagen müssen zusätzliche Maßnahmen getroffen werden. Hier ist insbesondere die um 21 Uhr beginnende und um 5 Uhr endende nächtliche Ausgangsbeschränkung von Bedeutung. Während dieser Zeit ist für nicht Immunisierte nur noch die allein stattfindende körperliche Betätigung im Freien erlaubt. Sie darf nicht in Sportanlagen stattfinden.
  • In der Alarmstufe II kann der Ausschank und Konsum von alkoholischen Getränken an Sportstätten, Verkehrs- und Begegnungsflächen sowie sonstigen öffentlichen Orten von der zuständigen Ortspolizeibehörde künftig untersagt werden.
  • In Innenbereichen mit Maskenpflicht müssen Personen ab 18 Jahren eine FFP2 oder vergleichbare Maske tragen – beispielsweise KN95-/N95-/KF94-/KF95-Masken. Dies gilt nicht in Arbeits- und Betriebsstätten.

 

Regelungen für bestimmte Personengruppen

Für nicht immunisierte Arbeitgeber*innen und Beschäftigte, bei denen direkte Kontakte untereinander und zu externen Personen nicht ausgeschlossen werden können, gilt weiterhin für den Zutritt zu den Arbeitsstätten und für den Testnachweis die 3G-Regel. Ein Antigen-Schnelltest ist demnach in allen Stufen ausreichend. Die CoronaVO erstreckt diese Pflichten in §18 auch auf Selbstständige.

Für ehrenamtlich tätige Trainer*innen gilt für die Sportausübung in geschlossenen Räumen in der Alarmstufe II ebenfalls 2G+. Wenn die oben genannten Ausnahmen nicht erfüllt werden, ist ein zusätzlicher negativer Antigen- oder PCR-Test erforderlich.

Für Spitzen- und Profisportler*innen gilt in allen Stufen 3G. Soweit diese Personen noch nicht 18 Jahren alt sind, gelten derzeit noch die in der CoronaVO enthaltenen Erleichterungen für den Nachweis (=Schülerausweis).

Für Zuschauer*innen bei Sportveranstaltungen und sonstigen Veranstaltungen gilt in geschlossenen Räumen sowie im Freien in der Alarmstufe II 2G+.

Mit der neuen CoronaVO gilt für den Rehabilitationssport ab sofort die 3G-Regel (siehe §14 Abs. 1).

Volljährige Schüler*innen können nicht mehr den Schülerausweis vorlegen, um Zutritt zu erhalten. Für sie gelten die allgemeinen 2G+- bzw. 2G-Zutrittsregelungen.

Schüler*innen zwischen 6 und 17 Jahren haben aktuell ohne Nachweis Zutritt zu Sportstätten und Bädern. Dies gilt allerdings nur in Zeiträumen, in denen an den regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs teilgenommen wird. In den Ferien müssen in der Alarmstufe II 6- bis 17-jährige Schüler*innen für den Zutritt zu Angeboten in geschlossenen Räumen einen negativen Antigen- oder PCR-Testnachweis vorlegen. Hierbei können auch bei immunisierten Schüler*innen die Ausnahmeregelungen (s. oben) zur Anwendung kommen.

Für Veranstalter*innen und Betreiber*innen gilt, dass Test-, Impf- und Genesenennachweise grundsätzlich mit digitalen Anwendungen (z.B. CovPassCheck) kontrolliert und anhand von amtlichen Ausweisdokumenten überprüft werden müssen. Die Vorlage des Ausweisdokuments ist bei mehrfachem Wiederbetreten derselben Veranstaltung nicht erforderlich, wenn beim ersten Zutritt bereit ein Abgleich mit den Daten im Nachweisdokument stattgefunden hat. Zulässig ist auch die Verwendung von Verifikationsmethoden. So kann die Kenntlichmachung einer bei oder vor ersten Zutritt überprüften Person in geeigneter Weise (z.B. mit Bändchen) erfolgen.

 

Stand: 13. Januar 2022

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