Zuschüsse für Jugenderholungsmaßnahmen während der Corona-Krise

Um die Vereine zu entlasten, hat Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha zugesichert, dass das Land krisenbedingte Ausfall- und Stornokosten für bereits geplante Maßnahmen in der Jugendarbeit, abweichend von den bestehenden Förderrichtlinien, übernehmen wird.

Vereine können über das folgende Formular ihre Ausfall- und Stornokosten nachweisen. Dabei gilt:

  • Ausfall- und Stornokosten müssen sich auf Projekte beziehen, die nach den allgemeinen Vorschriften für Jugendbildungsmaßnahmen förderfähig sind.
  • Ausfall- und Stornokosten sind förderfähig, wenn die Durchführung des Projektes nach § 3 der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 17.3.2020 verboten wurde.
  • Es gilt eine allgemeine Schadensminderungspflicht. D.h. zunächst müssen alle Möglichkeiten genutzt worden sein, um den entstehenden finanziellen Schaden zu reduzieren bzw. absehbare Schäden zu vermeiden. Die Beachtung des Grundsatzes der allgemeinen Schadensminderungspflicht ist zu dokumentieren.

 

Zuschüsse werden für Freizeiten gewährt, an denen behinderte und nichtbehinderte Menschen gemeinsam teilnehmen (der Anteil behinderter Menschen muss mindestens ein Drittel sein). Der Zuschuss wird gewährt für Teilnehmer im Alter zwischen 6 und 26 Jahren. Bei Maßnahmen mit schwerstbehinderten Menschen kann auf Antrag eine Ausnahme gemacht werden.
Der Zuschuss wird als Festbetrag gewährt und beträgt bis zu 17,00 Euro pro Tag und Teilnehmer, höchstens jedoch bis zu 30 % der als notwendig anerkannten Gesamtkosten ausschließlich der Vergütung für pädagogische Betreuer. Die Anträge auf Zuschuss für den Einsatz von pädagogischen Betreuern sind separat einzureichen.

Voraussetzungen für eine Förderung sind:

  • die Maßnahme muss mindestens fünf Tage und darf längstens drei Wochen dauern,
  • mindestens fünf Jugendliche müssen daran teilnehmen,
  • Jungen und Mädchen müssen getrennt untergebracht werden und es müssen separate sanitäre Einrichtungen vorhanden sein,
  • die Träger der Maßnahme, also die Veranstalter, sind verpflichtet, eine Unfall- und Haftpflichtversicherung für alle Beteiligten abzuschließen.
  • Es dürfen keine reinen Behindertenfreizeiten sein, bei denen nur die Betreuer/innen nicht behindert sind.
  • Die Bewilligungsbehörde kann einen geringeren Zuschuss bewilligen, wenn die Gesamtkosten der Maßnahme gemessen an den durchschnittlichen Kosten der Mehrzahl vergleichbarer Maßnahmen unverhältnismäßig hoch sind und dies nicht durch die Behinderung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedingt ist.
  • Die Anträge sind mit einem detaillierten Kosten- und Finanzierungsplan einzureichen.

Hinweis: In der für jeden Mitgliedsverein des WLSB abgeschlossenen Sportversicherung ist eine Unfall- und Haftpflichtversicherung enthalten. Für Vereinsmitglieder muss also keine besondere Versicherung abgeschlossen werden!

Antragstermin: 31. Januar des laufenden Jahres

Der Verwendungsnachweis ist fristgemäß einzusenden – bis spätestens sechs Wochen nach Durchführung!

Antrag A3 | Verwendungsnachweis V3 | Teilnehmerliste L2

 

Ansprechpartner

Württembergische Sportjugend
Tel. 0711 / 28077-140
Fax 0711 / 28077-106
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