Zuschüsse für Praktische Maßnahmen während der Corona-Krise

Um die Vereine zu entlasten, hat Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha zugesichert, dass das Land krisenbedingte Ausfall- und Stornokosten für bereits geplante Maßnahmen in der Jugendarbeit, abweichend von den bestehenden Förderrichtlinien, übernehmen wird.

Vereine können über das folgende Formular ihre Ausfall- und Stornokosten nachweisen. Dabei gilt:

  • Ausfall- und Stornokosten müssen sich auf Projekte beziehen, die nach den allgemeinen Vorschriften für Jugendbildungsmaßnahmen förderfähig sind.
  • Ausfall- und Stornokosten sind förderfähig, wenn die Durchführung des Projektes nach § 3 der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 17.3.2020 verboten wurde.
  • Es gilt eine allgemeine Schadensminderungspflicht. D.h. zunächst müssen alle Möglichkeiten genutzt worden sein, um den entstehenden finanziellen Schaden zu reduzieren bzw. absehbare Schäden zu vermeiden. Die Beachtung des Grundsatzes der allgemeinen Schadensminderungspflicht ist zu dokumentieren.

 

Praktische Maßnahmen sind zeitlich befristete Projekte mit jungen Menschen, die keinen Seminarcharakter haben und sich mit speziellen Themen der Jugendbildung befassen.
Praktische Maßnahmen müssen zwingend aus drei Phasen bestehen: Vorbereitungs-, Durchführungs- und Auswertungsphase. An allen drei Phasen müssen sowohl die Betreuer, Helfer und Organisatoren, als auch die Kinder und Jugendlichen teilnehmen.
Praktische Maßnahmen müssen mindestens zwei Drittel inhaltliche Anteile haben. Maßnahmen, die überwiegend Freizeitcharakter haben, sind nicht zuschussfähig.
Fahrtkosten können nur geltend gemacht werden, wenn die Maßnahme innerhalb Baden-Württembergs oder im unmittelbar angrenzenden Bereich stattfindet.

Dem Antrag ist ein Kostenvoranschlag und eine Projektbeschreibung beizufügen.

Das offizielle Verwendungsnachweis-Formular (V7) ist durch eine Abrechnung, einen detaillierten Bericht über den Verlauf der Maßnahme und einer Teilnehmerliste zu ergänzen.

Die jeweiligen Vorgaben zu den einzelnen Formen der Jugendbildung sind zwingend zu beachten: z.B. „Modellcharakter“ (= neu und innovativ innerhalb des Vereines) der Maßnahme im Rahmen der sportlichen Jugendbildung.
 
Antragstermin: 31. Januar des laufendes Jahres
 
Praktische Maßnahmen zur außerschulischen Jugendbildung
 
Praktische Maßnahmen zur politischen Bildung
 
Praktische Maßnahmen zur gesellschaftlichen Eingliederung junger Aussiedler und Flüchtlinge

Ansprechpartner

Württembergische Sportjugend
Tel. 0711 / 28077-140
Fax 0711 / 28077-106
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