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Einladung zum Filmabend „Die kalten Ringe“

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Die Kalten Ringe Titelbild

Einladung zur Filmvorführung „Die kalten Ringe“ mit anschließender Gesprächsrunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

nach 1964 wurden die Olympischen Spiele in diesem Jahr erneut in Tokio ausgetragen. So gut wie verloren im Gedächtnis der Gesellschaft ist dabei die Tatsache, dass für die Spiele 1964 in der japanischen Hauptstadt letztmalig eine gesamtdeutsche Mannschaft antreten musste.

 

Aus diesem Anlass veranstaltet der WLSB in Kooperation mit dem Institut für Sportgeschichte Baden-Württemberg und dem Landesarchiv Baden-Württemberg am Dienstag, den 5. Oktober 2021 um 19.00 Uhr einen rund zweistündigen Filmabend mit anschließender Gesprächsrunde mit dem Filmemacher Thomas Grimm sowie Olympiateilnehmer*innen von damals – wie etwa Bahnrad Olympia-Sieger Karl Link aus Herrenberg, der lange Jahre auch den Olympiastützpunkt Stuttgart geleitet hat..

 

Gerade für Nachwuchs-Athleten auf dem Weg nach oben oder junge Ehrenamtliche bietet dieser Filmabend die einmalige Möglichkeit zum Austausch mit „Olympioniken“ von damals und  Einblicke in ein ganz besonderes Kapitel deutsch-deutscher Sporthistorie – mit sicherlich vielen unglaublichen Geschichten.

 

Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung zur Veranstaltung im Voraus per Mail an veranstaltung@wlsb.de verpflichtend ist.

 

Die kalten Ringe. Gesamtdeutsch nach Tokio. Eine Filmpräsentation mit Gesprächsrunde

 

Bereits 1956 und 1960 mussten die Deutschen in Ost und West unter Zwang des IOC ein gemeinsames Team bilden. IOC-Präsident Avery Brundage hatte die Vision, dass mit der Kraft des Sports politische Grenzen überwunden werden könnten. Doch mit dem Mauerbau 1961 wurde die bisherige olympische Praxis durch die Realität des Kalten Krieges eingeholt. Der Sport wurde zu einem Spielball der Politik. Es wurde gestritten über Fahnen, Trikots und Hymnen, allein die Zusammenstellung der Olympiamannschaft wurde zu einem Politikum. Es gibt ein Hauen und Stechen, um jeden Platz, um jeden Wettkampf. Dabei ging es um den prestigeträchtigen Posten des Mannschaftsleiters, dem so genannten Chef de Mission. Wer nach den Ausscheidungen die Mehrzahl der Teilnehmer im Team hatte, durfte dieses Amt bekleiden. Selbst in Tokio nimmt das Gegeneinander nicht ab. Die Querelen zwischen Ost und West werden mit in die Olympiastadt genommen. Der Riss geht quer durch die gesamtdeutsche Mannschaft. Die politische Teilung wird nun auch im olympischen Sport mehr als sichtbar.


Die Veranstaltung möchte anhand der filmischen Dokumentation „Die Kalten Ringe“ mit anschließender Gesprächsrunde an die geteilte olympische Sportgeschichte aus der Phase des Kalten Krieges erinnern. Eingeladen sind der Filmemacher Thomas Grimm (Zeitzeugen-TV) und die Olympiateilnehmer*innen Karl Link (Radsport), Ursel Wirth-Brunner (Schwimmen), ,Karin Reichert-Frisch (Leichtathletik) und Martina Grunert (Schwimmen). Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. René Wiese (Zentrum deutsche Sportgeschichte).

 

Veranstaltungsort: SpOrt Stuttgart, Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart
Beginn: 19.00 Uhr

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Ihr Württembergischer Landessportbund

 

Zum Trailer „Die kalten Ringe“

 

Anmeldung bitte per Mail an veranstaltung@wlsb.de

 
 
   
 
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