Das Coronavirus beschäftigt mittlerweile viele Teile der Gesellschaft und macht auch vor dem Sport in Deutschland nicht Halt. Der WLSB möchte im Folgenden die Mitgliedsorganisationen sachgerecht informieren. Die Infos werden laufend aktualisiert und auf Basis neuer Entwicklungen ergänzt.

Ab dem 2. Juni ist in Baden-Württemberg wieder mehr Sport möglich. Nicht nur alle Sportarten, die unter freiem Himmel ausgeübt werden, auch der Indoor-Sport ist unter Einhaltung strenger Infektionsschutzvorgaben dann wieder erlaubt. Außerdem ist der Betrieb von Schwimmbädern für Schwimmkurse und den Schwimmunterricht sowie für das Training im Vereinssport wieder möglich. Nachfolgend finden Sie Empfehlungen und Informationen, unter deren Beachtung Sie den Sport- und Trainingsbetriebs wiederaufnehmen können.

Fragen und Antworten zu den Lockerungen

Verordnung des Sozialministeriums über das Training von Spitzen- und Profisport (07.05.2020)

Sportartspezifische Übergangsregeln der Spitzensportverbände

Die zehn Leitplanken des DOSB (28.04.2020)

Die zehn Leitplanken als Grafik

Infografiken und Piktogramme mit Hygienetipps (BzgA / 15.05.2020)

Im nachfolgenden Dokument finden Sie Antworten auf rechtliche Fragen rund um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Sportvereine. Die Themenbereiche sind:

  • Mitgliederversammlung
  • Handlungsfähigkeit
  • Beiträge/Kursgebühren
  • Kosten Sportbetrieb/Veranstaltungen
  • Kurzarbeit/Kurzarbeitergeld

Weitere Informationen zur Mitgliederversammlung und Handlungsfähigkeit von Vereinen finden Sie in den folgenden Dokumenten:

FAQ-Papiere im Zusammenhang mit den beschlossenen Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht:

Kurzarbeitergeld, Steuerliche Maßnahmen, Corona-Soforthilfe – Alle Förderinstrumente auf einen Blick, die in der Corona-Krise großen und kleinen Unternehmen sowie Solo-Selbstständigen und Freiberuflern Unterstützung bieten, finden Sie hier.

Soforthilfeprogramm Corona

Durch das Soforthilfeprogramm Corona des Bundes und des Landes Baden-Württemberg werden gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen, Landwirte und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, mit einer einmaligen, nicht rückzahlbaren Soforthilfe unterstützt.

Die Antragsfrist für das Soforthilfeprogramm Corona endete am 31.05.2020.

Steuerliche Maßnahmen

Steuerliche Hilfsmaßnahmen für alle von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen (19.03.2020)

Kurzarbeit

 

Die VBG hat zur Unterstützung von Vorständen von Breitensportvereinen eine Handlungshilfe für den Betrieb von Sportvereinen in Corona-Zeiten veröffentlicht. Diese umfasst allgemeine und spezifische Maßnahmen im Sportkontext sowie angeschlossene gastronomische Bereiche.

Aufgrund der besonderen Lage der Coronavirus-Pandemie bietet die VBG Möglichkeiten zur Entlastung der Mitgliedsunternehmen in Form von Zahlungserleichterungen für die Beiträge an, wie zum Beispiel Stundung und Ratenzahlung. Näheres dazu finden die Unternehmen in ihrem Beitragsbescheid oder unter www.vbg.de/zahlungserleichterungen. Anträge auf Stundung und Ratenzahlung können erst gestellt werden, wenn der Beitragsbescheid vorliegt.

Laut der Rechtsverordnung vom 17. März (zuletzt aktualisiert am 27. Mai) ist der Betrieb von allen öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios sowie Tanzschulen, und ähnlichen Einrichtungen, bis zum 14. Juni für den Publikumsverkehr untersagt.

Von der Untersagung ausgenommen sind ab dem 11. Mai in einem ersten Schritt alle Sportarten, die unter freiem Himmel und unter Einhaltung strenger Infektionsschutzvorgaben ausgeübt werden können. Ab dem 2. Juni werden Sportanlagen und Sportstätten (auch innerhalb geschlossener Räume, wie etwa Fitnessstudios sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen, sofern durch Rechtsverordnung zugelassen) geöffnet. Es gelten auch hier besondere Auflagen, die zu beachten sind.

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist bis zum 14. Juni nur alleine oder im Kreis der Angehörigen des eigenen sowie eines weiteren Haushalts gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr müssen zum Schutz anderer Personen vor einer Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus

  1. im öffentlichen Personenverkehr, an Bahn- und Bussteigen, im Wartebereich der Anlegestellen von Fahrgastschiffen sowie in Flughafengebäuden und
  2. in den Verkaufsräumen von Ladengeschäften und allgemein in Einkaufszentren

eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn dies nicht aus medizinischen Gründen oder aus sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist oder wenn nicht ein anderweitiger mindestens gleichwertiger baulicher Schutz besteht.

Außerhalb des öffentlichen Raums sind Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen von jeweils mehr als zehn Personen bis zum 14. Juni verboten. Dies gilt namentlich für Zusammenkünfte in Vereinen sowie sonstige Sport- und Freizeiteinrichtungen.

Zur Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg über infektionsschützende Maßnahmen

Der zwischen dem WLSB und der ARAG vereinbarte Sportversicherungsvertrag versichert Ihren Verein bei der Durchführung des satzungsgemäßen Vereinsbetriebes sowie die Mitglieder bei der Teilnahme. Die ARAG Sportversicherung begleitet die Vereine auch in dieser herausfordernden Zeit. So sind unter anderem auch virtuelle Vorstandssitzungen, Videokonferenzen zur Organisation des Vereinsbetriebs und die Teilnahme an online angeleiteten Workouts des Vereins über den Sportversicherungsvertrag abgesichert. Details entnehmen Sie dem folgenden Dokument:

Auch für Sportvereine und Sportverbände, die mit der GEMA Vereinbarungen (Lizenzierungen) zur Musiknutzung getroffen haben, gilt rückwirkend ab dem 16. März 2020 folgende Maßnahme:

Für Lizenznehmer ruhen für den Zeitraum, in dem sie ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die GEMA-Vergütungen. Kein Lizenznehmer soll für den Zeitraum der Schließung mit GEMA-Gebühren belastet werden.

Den genauen Wortlaut der GEMA-Information (25.03.2020) finden Sie hier.

Virtuelles Training und Livestreams

Als Reaktion auf die behördlich angeordnete Schließung des Spiel- und Trainingsbetriebes denken viele Vereine darüber nach, ihre Mitglieder alternativ digital/online mit bspw. Videos und Livestreams zu Trainingszwecken zu versorgen. Vielen Vereinen stellt sich dabei die Frage, ob die Musiknutzung dann GEMA-pflichtig ist. Auf Nachfrage des DOSB wurde nun bestätigt, dass man durch den Pauschalvertrag des DOSB mit der GEMA abgedeckte Musiknutzungen auch dann von Seiten der GEMA als abgegolten ansieht, wenn diese während der Zeit behördlich angeordneter Schließungen nicht unmittelbar in den Sportstätten, sondern „virtuell“ erfolgen. Den entsprechenden Pauschalvertrag des DOSB mit der GEMA und die dadurch abgegoltenen Musiknutzungen finden Sie unter folgendem Link (siehe Punkt 4).

Livestreaming über Social Media Plattformen (z.B. YouTube, Facebook, Twitter) ist in den entsprechenden Lizenzverträgen mit den jeweiligen Plattformen inkludiert. Insoweit ist eine Einzellizenzierung von Livestreams, die auf diesen Plattformen erfolgen, nicht notwendig. Nähere Infos hierzu finden Sie auf der Website der GEMA (20.03.2020).

Zuletzt möchten wir noch darauf hinweisen, dass möglicherweise mehrere Sportfachverbände (auf Landes- oder Bundesebene) weitere Vereinbarungen/Zusatzverträge über den Pauschalvertrag des DOSB hinaus mit der GEMA abgeschlossen haben. Für Fragen hierzu, setzen Sie sich bitte direkt mit dem entsprechenden Sportfachverband in Verbindung.

Werden Sportanlagen aufgrund der Corona-Pandemie über einen längeren Zeitraum nicht genutzt, kann dies zu Vermehrung von Legionellen in Trinkwasser-Installationen (bspw. Wasserhähne, Duschen) führen. Stagniert der Austausch in den Wasserleitungen, ist das Risiko mikrobieller Verkeimung mit Legionellen und auch mit anderen Keimen im Trinkwasser stark erhöht. Der Betreiber einer Sportanlage ist dafür verantwortlich, dass dies nicht passiert.

Der Landessportbund Hessen hat die wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung von Legionellen und anderen Keimen zusammengestellt:

Zum Online-Artikel „Legionellengefahr" des LSB Hessen

Wichtigste Maßnahme: Händewaschen
Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionen (gilt gleichermaßen für Grippeviren und andere Erreger) ist auch im Sportverein das Beachten von Hygienetipps, wie z. B. regelmäßiges, intensives Händewaschen. Auf der Website www.infektionsschutz.de stehen Infografiken, Piktogramme mit Hygienetipps und Infomaterialien zum Download bereit.

Maßnahmen im Verdachtsfall
Welche Maßnahmen in einem Verdachtsfall zu ergreifen sind, weil entsprechende Symptome (u.a. Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber) auftreten und/oder Kontakt mit infizierten Personen bestanden hat, sind in einem zweiseitigen Dokument des Robert-Koch-Instituts zusammengefasst: Zum Dokument

Für den Umgang mit rückkehrenden Sportlern aus Risikogebieten hat der DOSB folgende Empfehlungen herausgegeben: Umgang mit rückkehrenden Sportlern

Gesundheitsämter: Sportvereinen, die Fragen zur Problematik rund um den Virus haben, wird empfohlen sich an ihr zuständiges Gesundheitsamt des Landkreises zu wenden. Dieses kann über folgenden Link des Robert-Koch-Instituts gefunden werden: https://tools.rki.de/PLZTool/

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): In einer Video-Reihe gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus.

Robert Koch-Institut (RKI): Fallzahlen sowie die weltweit größten Risikogebiete und tagesaktuelle Informationen und Empfehlungen können beim Robert-Koch-Institut eingesehen werden.

Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB): Zur FAQ-Seite des DOSB gelangen Sie hier.

Informationen speziell für Baden-Württemberg
Weitere tagesaktuelle Informationen für Baden-Württemberg finden Sie auf den Webseiten des Sozialministeriums Baden-Württemberg und des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

Bundesregierung: Die Bundesbeauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration informiert über den aktuellen Stand zum Coronavirus auf verschiedenen Kanälen und in knapp 20 verschiedenen Sprachen. Die Infoseite finden Sie hier.

SWR Corona Explained: Der SWR erklärt den Coronavirus für Migranten in den Sprachen Arabisch und Türkisch.

Landkreis Ludwigsburg: Der Landkreis Ludwigsburg hat Informationen zur Quarantäne sowie die wichtigsten Regeln der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in viele verschiedene Sprachen (u.a. Bulgarisch, Portugiesisch, Kroatisch, Albanisch, Rumänisch, Griechisch und Italienisch) übersetzt. Zur Infoseite

Stadt Stuttgart: Die Stadt Stuttgart hat Videoclips zum Coronavirus in den Sprachen Arabisch, Englisch, Französisch, Farsi, Kurdisch, Russisch und Tigrinja erstellt. Zu den Videoclips

 

 

 

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