Der Württembergische Landessportbund (WLSB) hat in fünf Regionalforen seine Vereine gebeten zu sagen, wo sie der Schuh drückt. 650 Teilnehmer haben diese Möglichkeit genutzt. Präsident Klaus Tappeser zieht ein positives Fazit: "Das eine große, beherrschende Thema gibt es nicht. Finanzen und Personal sind seit Jahren die Klassiker."

Herr Tappeser, der WLSB hat in fünf Städten zu Regionalforen eingeladen. Wie lautet Ihr Fazit?
Dieses kann nur uneingeschränkt positiv ausfallen. Wir hatten zusammen mehr als 650 Teilnehmer. Und diese haben mit uns sehr rege und intensiv diskutiert.

Das heißt, der WLSB weiß jetzt, wo die Vereine der Schuh drückt?
Sagen wir es mal so: Es sind keine ganz neuen Themen angesprochen worden. Dies hat uns insofern bestätigt, dass wir als Dienstleister für unsere Vereine doch recht nah am Geschehen sind.

Kommen aus diesen beiden Bereichen auch die drängendsten Probleme?
Jein, das eine große, beherrschende Thema gibt es nicht. Finanzen und Personal sind seit Jahren unsere Klassiker. Der Sportverein, der gerade bauen will, findet den langen Antragsstau und die geringe Zuschussquote in der Sportstättenbauförderung natürlich ärgerlich. Der Sportverein, bei dem gerade ein Führungswechsel auf der einen oder anderen Position ansteht, misst dem Thema Gewinnung von Ehrenamt und Personalentwicklung eine größere Bedeutung bei. Insofern fällt diese Bewertung sehr subjektiv aus.

Wurden auch Forderungen der Vereine an den WLSB laut?
Selbstverständlich wurden an den WLSB auch Wünsche geäußert. Eine dieser Forderungen lautet: Anpassung und Erhöhung bestehender Zuschüsse. Ansonsten wurde ein verstärktes Qualifizierungsangebot in bestimmten Bereichen oder auch eine stärkere Lobbyarbeit des Verbandes zum Wohle der Vereine gewünscht.

Sie waren im ganzen Landesteil Württemberg unterwegs. Wie unterscheiden sich die Probleme zwischen Stadt und Land?
Es war nicht so, dass die Themen gänzlich verschieden wären, aber natürlich gibt es Unterschiede. Bei unseren ersten Veranstaltungen im Juli wurde das Thema Flüchtlinge in Stuttgart anders gesehen als auf der Ostalb. In der Landeshauptstadt wurde dies nicht als dramatisch angesehen. Das ist aber auch kein Wunder, weil dort Menschen aus mehr als 180 Nationen leben. In Ellwangen rücken Flüchtlinge durch das Landeserstaufnahmelager stärker in den Blickpunkt.

Wie arbeitet der WLSB den Wunschzettel der Vereine ab?
Wir nehmen die Wünsche, Forderungen und Sorgen der Vereine in jedem Fall ernst. Jetzt werden wir die gesammelten Ergebnisse in unseren Gremien erst einmal analysieren und aufbereiten. Danach werden wir sehen, welche Schritte in welcher Geschwindigkeit erfolgen können.

Wird es eine zweite Auflage geben?
Wir können mit Fug und Recht sagen, dass diese Form, wie auch schon die vier Informationsveranstaltungen zur Ganztagsschule im vergangenen Jahr, sehr gut angekommen ist. Insofern bietet sich eine Wiederholung an.

Ansprechpartner

Thomas Müller
Pressesprecher
Tel. 0711 / 28077-186
Fax 0711/ 28077-101
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