Am kommenden Sonntag, dem 20. September, sind die Bürger von Eschenbach aufgerufen, über den Neubau einer Sporthalle, die unter dem Motto "Eine Halle für alle" steht, abzustimmen. Klaus Tappeser, Präsident des Württembergischen Landessportbundes (WLSB), hat die Diskussionen in der Gemeinde sehr aufmerksam verfolgt. In einem Brief an Eschenbachs Bürgermeister Thomas Schubert hob er nicht nur den Entscheidungsprozess mit "konstruktiven und offenen Gesprächen mit breiter Beteiligung" hervor, sondern vermerkte auch die Notwendigkeit dieses Neubaus.

Tappeser schrieb: "Als Präsident des Württembergischen Landessportbundes unterstütze ich das Neubauprojekt einer bedarfsorientierten Sporthalle in Eschenbach ausdrücklich, da es nicht nur wenigen, sondern vielen Mitbürgern Sport und Bewegung in der Mitte der Gesellschaft und vor allen Dingen wohnortnah ermöglicht. Zudem würde den Kindergartenkindern und den Grundschülern, den älteren Mitbürgern und vielen anderen Nutzern ein Mehr an Sport- und Bewegungsmöglichkeiten geboten werden können."

Tappeser ist vor allem von der Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Heiningen angetan: "Darüber hinaus wird mit der Nachbarkommune Heiningen und deren Beteiligung an einem gemeinsamen Sporthallenneubau ein Zeichen interkommunaler und partnerschaftlicher Zusammenarbeit gesetzt, welches über die Kreisgrenzen hinaus wirkt."

Obwohl in Rottenburg am Neckar zuhause, kennt der WLSB-Chef die Verhältnisse in Eschenbach aktuell sehr genau. "Als Vorsitzender der WLSB-Stiftung durfte ich im März 2015 in einem landesweit ausgeschriebenen Wettbewerb die Vereine TSV Eschenbach, TSV Heiningen, GSV Dürnau und TSV Bad Boll mit einem Förderpreis auszeichnen. Dem Stiftungsrat, dem neben ehrenamtlichen Verbandsvertretern und hochrangigen Wirtschaftsvertretern auch Frau Sozialministerin Katrin Altpeter angehört, war wichtig, dass die Vereine in Kooperationen und mit neuen und zusätzlichen Angeboten auf die tiefgreifenden Veränderungen reagieren. Mich hat vor allem beindruckt, dass die Voralbvereine trotz der schon vorhandenen Fülle an beispielhaften Aktivitäten diese kontinuierlich weiterentwickeln. Mir ist bewusst, diese Weiterentwicklung ist mit den derzeit vorhandenen Sportraumkapazitäten einfach nicht möglich. Der Engpassfaktor ‚Sportraum‘ behindert die notwendige Sport- und Gemeindeentwicklung, um die Zukunft von Eschenbach zu gestalten."

Ebenso gespannt wie die Bürger von Eschenbach wird auch Klaus Tappeser auf das Ergebnis des Bürgerentscheids am kommenden Sonntag warten. 

Ansprechpartner

Thomas Müller
Pressesprecher
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