Seit dem 1. Januar 2015 gilt das Mindestlohngesetz. Noch immer herrscht aber keine vollständige Klarheit. Vor allem in den Sportvereinen. Darauf hat WLSB-Präsident Klaus Tappeser als Leiter einer Delegation des Landessportverbandes (LSV) Baden-Württemberg im Gespräch mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles in Berlin hingewiesen. Einig waren sich Nahles und Tappeser in der Einschätzung, dass eine Kombination aus Minijobs und steuerlichen Freibeträgen, den sogenannten Ehrenamts- und Übungsleiterpauschalen (720 bzw. 2400 Euro/Jahr), möglich, eine klare Abtrennung jedoch schwierig ist.

Deshalb fordert Tappeser: "Minijobs in nichtwirtschaftlichen Bereichen von Sportvereinen müssen aus dem Mindestlohngesetz ausgenommen werden." Klare und einfache Lösungen sind für den organisierten, überwiegend ehrenamtlich geführten Sport immens wichtig. Einig waren sich Ministerin Nahles und Sportfunktionär Tappeser, dass eine Klarstellung des Begriffs Ehrenamt im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) hilfreich wäre. "Kriterien und Kenngrößen einer ehrenamtlichen Tätigkeit sollten darin klar gekennzeichnet werden", so Tappeser.

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Pressesprecher
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