Gemeinsam für Demokratie und Respekt im Sport

Das Projekt „Zusammenhalt im Sport in Baden-Württemberg“ unterstützt Sportvereine und - verbände in ihrem Engagement für Toleranz, Vielfalt und Demokratie. Mithilfe sogenannter „Coaches für Zusammenhalt im Sport“ stellen wir allen Vereinen und Verbänden in Baden-Württemberg, die sich gegen menschenfeindliche Einstellungen positionieren und ihre Vereinsstrukturen partizipativ gestalten möchten, ein kostenloses Beratungs- und Weiterentwicklungsangebot zur Verfügung. Damit wollen wir dafür sorgen, dass Diskriminierung und jegliche Form von Extremismus bzw. antidemokratischen Einstellungen keinen Weg in den Sport finden.

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Francis Pola Coach Beitrag© Francis PolaWie handeln, wenn ein Vereinsmitglied andere anpöbelt oder rassistisch beleidigt? Was tun, wenn einzelne Mitglieder die Werte des Vereins missachten? Das kostenlose Beratungsangebot richtet sich an Vereine und Verbände, die eine klare Position gegen Diskriminierung und demokratiefeindliches Verhalten einnehmen wollen oder auf ein Ereignis angemessen reagieren möchten.

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Qualifizierung ZiS© Michael Grosler / LSB NRWMit Workshops möchten wir über die Wirkung von Vorurteilen und verschiedene Formen von Diskriminierung im Kontext von Sport und Sportvereinen aufklären und Handlungsmöglichkeiten bei Ihnen vor Ort aufzeigen. Folgende Themen können Sie bei uns kostenlos als digitale / analoge Einheit anfragen:

Wenn Sie sich über diese oder weitere Vorträge und Workshops informieren möchten, freuen wir uns über Ihre Mail oder Ihren Anruf. Zudem finden Sie hier weitere Bildungsangebote aus dem Bereich Vielfalt & Teilhabe im Sport.

Ausbildung Coach für Zusammenhalt Beitrag© BullRun / Adobe StockWenn Sie zeigen möchten, wofür Ihr Verein steht, was ihn auszeichnet und unverwechselbar macht, dann können Sie gemeinsam mit uns ihr eigenes Werteleitbild entwickeln. Ein Werteleitbild kann ein zentraler Baustein Ihrer Vereinskultur sein. Es kann Mitglieder und Mitarbeiter*innen motivieren, die Identifikation mit dem Verein stärken und mehr Wir-Gefühl erzeugen. Das Konzept wurde von der WSJ gemeinsam mit dem Konstanz Institut für WerteManagement (KleM) entwickelt und besteht aus einem Tagesworkshop.

Demokratiefrühstück© Rawpixel.com / Adobe StockMit dem „Demokratiefrühstück“ bieten wir einen Raum an, in dem sich Ihre Vereinsmitglieder in lockerer Atmosphäre austauschen können. Dabei kommen alle zu Wort: von Jugendspieler*innen und Eltern bis hin zur Vereinsspitze. Dies macht Meinungen und Stimmungen im Verein sichtbar und bietet Raum für Mitgestaltung. Wir unterstützen in der Vor- und Nachbereitung und moderieren vor Ort.

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Für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Deutsche Sportjugend (dsj) betrachten die Zunahme antidemokratischer und menschenfeindlicher Einstellungen und Verhaltensweisen sowie Rassismus und Ausgrenzung in unserer Gesellschaft mit großer Sorge. Aus diesem Grund haben DOSB und dsj eine gemeinsame Positionierung zum Umgang mit antidemokratischen, rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien, Gruppierungen und Akteur*innen entwickelt. Der WLSB schließt sich diesem Positionspapier vollumfänglich an und fordert auch seine Mitgliedsorganisationen auf, antidemokratischen, rechtspopulistischen und rechtsextremen Bestrebungen entschieden entgegenzutreten.

Positionierung von DOSB und dsj zum Umgang mit antidemokratischen, rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien, Gruppierungen und Akteur*innen

 

Neutralität im Sport – Was bedeutet das im Vereinsalltag?

Dein Verein vertritt den Grundsatz parteipolitischer, religiöser und weltanschaulicher Neutralität. Aber was bedeutet das eigentlich? Muss der Sport politisch oder parteipolitisch neutral sein – und wo genau ist der Unterschied? Muss ich mein Vereinsheim allen Parteien vermieten oder kann ich mir das frei aussuchen? Und wie sieht das bei einer Podiumsdiskussion aus, die mein Verein mit kommunalpolitischen Vertreter* innen vor Ort organisieren möchte? Dürfen wir einen Aufruf zu einer Demonstration unterstützen? Und ist dann unsere Gemeinnützigkeit in Gefahr?

Durch anschauliche, realitätsnahe Beispiele ermöglicht der Erklärfilm einen niedrigschwelligen Zugang zum komplexen Themenfeld von „Neutralität“ im Sport.

Darüber hinaus informiert die Handreichung „RECHTSsicherheit im Sport" der Deutschen Sportjugend zu Fragen rund um das Thema „Neutralität im Sport“ und gibt praktische Tipps für Vereinsstrukturen und –Alltag.

Eine vertiefte Auseinandersetzung bietet auch die Video-Reihe mit dem Sportjuristen Prof. Dr. Martin Nolte (Institut für Sportrecht an der Deutschen Sporthochschule Köln).


Umgesetzt wird das Projekt vom Landessportverband Baden-Württemberg in Kooperation mit seinen drei Sportbünden: Badischer Sportbund Freiburg, Badischer Sportbund Nord, Württembergischer Landessportbund. Das Projekt ist Teil des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ und wird durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert.BMI Foederlogo Weblogo zdt

 

Ansprechpartnerin

Johanna Kramer
Sport und Gesellschaft
Tel. 0711 / 28077-166
Fax 0711/ 28077-109
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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