Stellungnahme WSJ/WLSB

Wir sagen: „Nein! Zu Gewalt im Sport.“

In der öffentlichen Diskussion um (sexualisierte) Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist auch der Sport betroffen und gefordert. Der Württembergische Landessportbund und die Württembergische Sportjugend verurteilen jegliche Form von Gewalt aufs Schärfste, egal ob körperlicher, seelischer oder sexueller Art.

Deshalb appelliert die WSJ deutlich an all ihre Vereinsakteure „hinzuschauen, abzuwägen und zu handeln“, um Kindesmissbrauch im Sport keine Chance zu geben. Mögliche Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung sind ernst zu nehmen, sie müssen thematisiert und dürfen nicht ignoriert werden.

Übungsleiter/innen und Trainer/innen, die mit jungen Menschen zusammenarbeiten und diese betreuen, sollten ihr eigenes Handeln regelmäßig reflektieren. Der richtige Umgang mit Nähe und Distanz ist hierbei ein wichtiger Aspekt.
Die Verankerung von Kinderschutz im Sportverein ist an dieser Stelle bedeutend, um das Wohl der Kinder und Jugendlichen zu schützen und zugleich potenzielle Täter abzuschrecken.

Die WSJ möchte Sie dabei unterstützen, ein wirksames Schutz- und Interventionskonzept in Ihrem Verein aufzustellen und bietet Ihnen Fortbildungsmöglichkeiten im Einsatz gegen sexualisierte Gewalt an.

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zur Verfügung.

 
Externe Fachberatungsstellen in Ihrer Nähe finden Sie auf dem Hilfeportal für sexuellen Missbrauch. 

Ansprechpartner


Württembergische Sportjugend
Tel. 0711 / 28077-140
Fax 0711 / 28077-104
E-Mail: info@wsj-online.de
wlsb-branchenbuch-schmal
wlsb-infothek-schmal