Seit Mai ist Theresa Schopper Kultusministerin. In ihr Ressort fällt auch der Sport. Was ihr besonders wichtig ist. Auf ihrer Sommertour hat sich die Ministerin deswegen über die Arbeit an der Landessportschule Albstadt informiert. „Die Landessportschule erfüllt zwei Aufgaben“, erklärte WLSB-Präsident Andreas Felchle ganz allgemein bei der Begrüßung, „primär dient sie der Aus- und Fortbildung unserer Trainer und Übungsleiter, rund 30.000 in unseren 5700 Vereinen, und Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres.“ Diesen Ball griff die Kultusministerin umgehend auf und bezeichnete die Schule als „Kaderschmiede für Übungsleiter“.

In zweiter Linie, dies war Felchle auch wichtig, seien die Sporthallen Trainingsstätten bei Lehrgängen von diversen Kadern. Über 60.000 Übernachtungen verzeichnen die beiden Sportschulen jährlich, Albstadt verfügt über 140 Betten, Ruit über etwa 200.

Investitionen an den Sportschulen

Beim Rundgang durch die Sportschule, dem sich auch die beiden örtlichen Landtagsabgeordneten Cindy Holmberg (Grüne) und Manuel Hailfinger (CDU) sowie LSV-Präsidentin Elvira Menzer-Haasis angeschlossen haben, erläuterten Felchle und Schulleiter Ulrich Bock die umfangreichen Neubau- und Sanierungsmaßnahmen. Dazu hatte das WLSB-Präsidium im Jahr 2013 den Entwicklungsplan STEP mit einem Umfang von 40 Millionen Euro zur Modernisierung der Sportschulen Albstadt und Ruit auf den Weg gebracht. Unter Hinweis darauf, dass darunter auch Mittel des Landes seien, sagte Felchle: „Das ist gut investiertes Geld.“ Er erklärte aber auch: „Wir haben 16 Millionen Euro Schulden für die beiden Sportschulen aufgenommen und kommen hier an Grenzen. Wir appellieren an die Solidarität der Landesregierung, damit sie uns bei den nächsten Investitionsmaßnahmen unter die Arme greift.“ Die Kultusministerin signalisierte Gesprächsbereitschaft.

FSJ soll weiter ausgebaut werden

Besonders interessiert hat sich Ministerin Schopper für die beiden FSJ-Lehrgänge. In drei Wochen werden 50 junge Erwachsene zu Übungsleiter*innen C - Kinder und Jugendliche ausgebildet. „Das ist nicht selbstverständlich, denn in 15 der vergangenen 18 Monate lief an den Landessportschulen gar nichts oder nur sehr wenig, nahezu alle Mitarbeiter*innen befanden sich in Kurzarbeit“, erklärte WLSB-Präsident Felchle. „Umso erfreulicher ein sommerlicher Tag wie der heutige, an dem wieder ordentlich Betrieb herrscht.“ Die künftigen Übungsleiter*innen können damit in ihren Vereinen, aber auch in Schulen qualifiziert Grundschüler*innen Sport und Bewegung vermitteln. „Das FSJ wollen wir weiter ausbauen“, sagte Ministerin Schopper. Sport sei etwas Besonderes. „Von Ärzten und Psychologen wurde mir in den vergangenen Monaten auf den Weg gegeben, dass Sport sehr wichtig ist“, so die Politikerin, „man lernt leichter, wenn man fitter ist.“ Insofern ist der Sport bestens im Kultusministerium beheimatet.

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