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Einfach Macher Web© SOD / Sascha Klahn

Die EINFACH MACHER

Projektstart „EINFACH MACHER – Gemeinsam geht es einfach am besten!“

Der WLSB startet das Projekt „EINFACH MACHER – Gemeinsam geht es einfach am besten!“. Dabei sorgen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam für mehr Inklusion im Sport. Ab sofort können sich Interessent*innen melden, um ein Teil des „EINFACH MACHER“-Teams zu werden.

Verständnis von Inklusion beim WLSB

Einfach machen! als Leitmotto heißt nicht, dass Inklusion einfach ist. Oft hilft es aber, einfach „mal“ zu machen und einen Anfang zu wagen. Bekanntlich ist jedoch „aller Anfang schwer“. Der erste Schritt fällt aber oft leichter, wenn man ihn gemeinsam mit einem Partner macht. Ein Miteinander im Sport von Menschen mit und ohne Behinderung ist auf vielfältige Art und Weise möglich, bedarf aber manchmal kleinerer Anpassungen. Der Vereinssport mit seinem niedrigschwelligen Zugang kann ein geeigneter Motor sein, Barrieren abzubauen und Inklusion erfolgreich umzusetzen.

Über das WLSB-Verbandsgebiet machen sich Tandems, bestehend aus einem Menschen mit und einem Menschen ohne Behinderung, als inklusives Duo gemeinsam auf den Weg, um mithilfe von vielfältigen Aktionen für mehr Inklusion in der württembergischen Sportlandschaft zu sorgen. Angelehnt an die 24 Sportkreise des WLSB sollen die „EINFACH MACHER“ insbesondere für eine stärkere Vernetzung vor Ort zwischen Sportverein und Behinderteneinrichtung sorgen.

Mit welchen Aktionen die EINFACH MACHER beginnen, hängt von den individuellen Interessen der Partner ab. Auch kleinere Aktionen wie ein gemeinsames Sporttreiben von Menschen mit und ohne Behinderung können Großes bewirken. Eine zentrale Aufgabe wird sein, die gemachten Erfahrungen und die geknüpften Partnerschaften im Rahmen eines Sport-Inklusionstags öffentlichkeitswirksam zu präsentieren.

Das WLSB-Projekt „EINFACH MACHER – Gemeinsam geht es einfach am besten!“ wird durch die Aktion Mensch über eine Laufzeit von fast dreieinhalb Jahren gefördert. Projektstart ist der 1. Februar 2021. Die „EINFACH MACHER“ sollen ab Mai ihre Arbeit aufnehmen und dieser Tätigkeit mindestens für ein Jahr lang nachgehen.

Die „EINFACH MACHER“ sollen Vorbilder in Sachen Inklusion sein. Bei ihrer Tätigkeit vertreten sie Inklusion als Wertevorstellung, verankern den Vielfaltsgedanken als Grundverständnis in den Sportvereinen, den Kommunen und den kooperierenden Organisationen.

Die Teilnehmer*innen müssen mindestens 16 Jahre alt, sportbegeistert, offen und kommunikativ sein. Idealerweise kennen sie die Strukturen des organisierten Sports oder der Behindertenhilfe und haben selbst Erfahrung mit inklusivem Sporttreiben. Das Projekt hat zum Ziel, jedem interessierten Menschen, egal ob mit oder ohne Behinderung, die Teilnahme zu ermöglichen. Die Art der Behinderung spielt keine Rolle, sofern die Aufgaben angemessen angegangen werden können.

Mit hohem Engagement, Begeisterung für den Sport und dem Glauben an dessen inklusive Kraft agieren die „EINFACH MACHER“ unmittelbar an der Basis der Sportlandschaft in Württemberg.

  • inklusives Sporttreiben nachhaltig verankern
  • Willkommenskultur für Menschen mit Behinderung in Sportvereinen stärken
  • Sportvereine für Inklusion sensibilisieren
  • Perspektivwechsel und Sensibilisierungsmaßnahmen durchführen
  • z.B. Begleitung von Menschen mit Behinderung in Regelsportangebote
  • Zusammenführen der oftmals noch getrennten Lebenswelten von Menschen mit und ohne Behinderung
  • Organisation von Netzwerktreffen vor Ort
  • Planung und Durchführung eines Sport-Inklusionstags innerhalb eines abgesteckten Rahmens

Die Projektleitung liegt beim Sport-Inklusionsmanager des WLSB. Stellvertretend für die Behindertenhilfe im Allgemeinen agiert der Sportreferent des Landesverbands der Lebenshilfe Baden-Württemberg als Co-Koordinator und liefert zudem wichtige Expertise zum Thema Menschen mit geistiger Behinderung. Schon in der Projektleitung kommt der Tandemgedanke zum Ausdruck.

Wie kam es zu dieser Projektidee?

Häufig mangelt es bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung an Personen, die vor Ort für Begegnungen sorgen und somit bestehende Berührungsängste abbauen. Diese Aufgabe sollen die EINFACH MACHER übernehmen. Der Sport ist perfekt, um ganz niederschwellig diese Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung herzustellen.

Was kannst du allen Interessierten mitgeben, um sich als EINFACH MACHER*IN zu bewerben?

Alle, die sich angesprochen fühlen, weil sie z.B. selber begeistert inklusiven Sport betreiben, möchte ich motivieren, diese Begeisterung mit anderen Sportler*innen zu teilen. Es gibt nichts Schöneres, als mit anderen der eigenen Sportleidenschaft nachzugehen und so – ganz beiläufig – das gegenseitige Verständnis zu stärken.

Und wenn jemand Bedenken hat, die Aufgaben zu bewältigen?

Dann antworten wir mit unserem Motto „Einfach machen!“. Für jede und jeden werden wir versuchen Wege zu finden, an diesem Projekt teilzuhaben. Das gilt sowohl für Menschen mit, als auch für Menschen ohne Behinderung. Schließlich geht es auch bei der Inklusion darum, eine Kultur des Ermöglichens zu schaffen. Um Bedenken leichter aus dem Weg zu räumen, haben wir uns auch bewusst für die Partner-Variante entschieden. „Gemeinsam geht es einfach am besten“. Dieser Slogan soll überall zu spüren sein.

Bis zum 15. April konnten sich Interessierte beim Sport-Inklusionsmanager des WLSB melden. In Kürze erfahren Sie hier mehr über die EINFACH MACHER, ihre Einsatzgebiete und wie Sie sie kontaktieren können.

Die Informationen zum Projekt sind auch in Leichter Sprache sowie in Gebärdensprache verfügbar.

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WLSB-Erklärvideo zum Projekt „EINFACH MACHER“

 

Presse-Artikel

Schwarzwälder Bote (01.08.2021) – Freundschaftsspiel zwischen Lebenshilfe und SV Vollmaringen / „Einfach-Macher“ vorgestellt

 

Aktion Mensch Foerderungs Logo

Lebenshilfe BW unterstuetzt Beitrag

Ansprechpartner

Sport und Gesellschaft
Alexander Fangmann
Tel. 0711 / 28077-157
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Ines Bueß
Tel. 0711 / 28077-177
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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